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Ernährung und Lernen - Brainfood

 

Das Gehirn macht nur etwa 2 % unseres Körpergewichtes aus - aber es verbraucht ca. 20 % der Kalorien. Es lebt von Wasser, Zucker und Sauerstoff. Fehlt der Zucker im Blut, so sterben nach drei Minuten Gehirnzellen ab.

Heute weiß man: All das was auf dem Teller liegt (oder nicht liegt), verändert nicht nur die Fähigkeit zu denken, sich zu konzentrieren, kreativ zu sein, sondern auch unsere Stimmung und auf lange Sicht unser Verhalten.

 

Neurotransmitter und der Nährstoff:

Am Ende der Nervenfaser, am synaptischen Spalt, hängt ein Säckchen mit chemischen Substanzen, den Nervenbotenstoffen oder Neurotransmittern. Die flitzen durch das Gehirn, sorgen für ein Feuerwerk - in Form von Gedächtnis, Intelligenz, Kreativität und Stimmung. Und genau auf diese Botenstoffe wirkt sich das, was Sie essen und trinken, aus. Denn die Gehirnzelle braucht Bausteine, um die verschiedenen Botenstoffe herzustellen.

Zum Beispiel braucht Ihre Gehirnzelle Tryptophan, um Serotonin herzustellen, den Botenstoff der guten Laune.

Sie braucht Cholin aus Eigelb, um Acetylcholin zu bilden - den Stoff, aus dem das Gedächtnis ist.

Um Dopamin, den Neurotransmitter des Wohlgefühls und der Koordination zu basteln, benötigt die Hirnzelle Tyrosin aus Eiweiß.

Omega-3-Fette verbessern die Aktivität von Serotonin, was z. B. Depressionen vorbeugt.

 

Der wichtigste Schutz - Antioxidanzien:

Die Hauptfeinde des Gehirns heißen freie Radikale. Wild gewordene Sauerstoffmoleküle, die Zellen und Erbgut zerstören, das Gehirn altern lassen, Demenz und Alzheimer machen.

Dr. Denharm Harman, Professor der University of Nebraska, gab schwangeren Mäusen verschiedene Antioxidanzien (Vitamin C, E, Selen), und die bekamen dann Mäuslein, die viel langsamer alterten. Ein junges, aktives, fröhliches Gehirn kann man machen - ganz einfach, indem man es schützt. So früh wie möglich.

 

Die Basis für Denkleistung:

Zum richtigen Funktionieren braucht das Gehirn also:

Fruechte

 

  • Wasser  
  • Obst
  • Gemüse
  • Fisch
  • Fleisch
  • Eier und Milchprodukte
  • Nüsse und Samen sowie die Öle daraus

     

 

Da stecken all die kleinen Vitalstoffe drin, die das Hirn zur Höchstleistung befähigt. Mehr braucht das Gehirn nicht. Nur das, was die Natur herstellt. Und die macht das ganz klug. Der Mensch isst jedoch den Apfel nicht frisch vom Baum, sondern z.B. in der Apfeltasche als Fastfood.

 

Was braucht das Gehirn morgens FÜR EINEN TOLLEN START IN DEN TAG?

  • Wasser: 1,5 Liter Flüssigkeit morgens steigert merkbar  die Konzentration und Merkfähigkeit
  • Fruchtzucker: eine große Schüssel Obst
  • Eiweiß: Sojamilch, Buttermilch, Joghurt, Eiweißshake, Ei
  • B-Vitamine: Hefeflocken
  • Omega3: Leinsamen
  • Manche haben gern Kaffee, wirkt anregend und schickt mehr Sauerstoff ins Gehirn - aber bitte zu jeder Tasse Tee ein Glas Wasser trinken, um das Dehydrieren zu vermeiden, dabei wird die Rückresorption von Mineralstoffen gehemmt, das mag das Gehirn gar nicht.

 

Folgende Lebensmittel sollten auf einer cleveren Einkaufsliste nicht fehlen:

 

  • Algen
  • Ananas
  • Avocado
  • BananeBeeren
  • Beeren
  • Brokkoli
  • Eier
  • Grüner Tee
  • Hefe
  • Knoblauch und Zwiebeln
  • Milchprodukte
  • Muskatnuss
  • Nüsse
  • Lein-, Oliven- und Rapsöl
  • Roter Traubensaft
  • Pfeffer, Chili, Paprika
  • Bitterschokolade
  • Seefisch
  • Soja
  • Vollkornprodukte
  • Wasser
  • Ginko, Ginseng und Guarana erhöhen die Konzentration und Lernfähigkeit

 

Aminosäuren - Gehirndoping der erlaubten Art:

  • Arginin - stellt die Blutgefäße weit und macht sie elastischNuesse
  • Leucin - für mehr Vitalität
  • Isoleuzin - hält fit im Stress
  • Methionin - das Multischutzschild
  • Phenylanilin - macht glücklich
  • Tryptophan - das natürliche Schlafmittel
  • Valin - peppt Nerven auf
  • Alanin - dient als Zucker fürs Gehirn
  • Cystein - Schutzschild gegen Stress
  • Glutamin - für gute Laune
  • Glycin - macht aufmerksam
  • Histidin - sorgt für biologischen Rückenwind
  • Serin - für einen fitten Geist
  • Tyrosin - macht fröhlich und wach

 

Quelle:

Das Mentalprogramm - vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer

neue Strategien für mehr Lebensfreude, Kreativität und Konzentration

Dr. Ulrich Strunz - foreveryoung: www.strunz.com

 
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